Satzung

SATZUNG des Vereins Kraftfeld

§1 – Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen “Kraftfeld“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung lautet der Name: “Kraftfeld e.V.“

2. Der Verein hat seinen Sitz in Radevormwald.

§2 – Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§3 Zweck des Vereins

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist der Förderung von Wissenschaft und Forschung, sowie die Förderung der Volksbildung, in Bezug auf Pflanzenzucht, Tierzucht und traditionellem Brauchtum; und dies auch in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen.
Näher ausgeführt bedeutet dies die Wissensvermittlung an Menschen aller Altersbereiche bzgl. der Mythologien europäischer Brauchtümer (z.B. Beispiel Erntedank, Rauhnächte, Sommer- und Wintersonnenwende); sowie die Sensibilisierung der Mitglieder für die Wichtigkeit der Erhaltung der Natur und das Erfahren von Natur und natürlichen Umständen selbst. Ergänzend folgen Informationen aus den Bereichen der Kristallographie und Ethnobotanik.

Die Kristallographie ist historisch gesehen ein Teil der Mineralogie, aus der sie entstanden ist. Sie ist die Wissenschaft Ihrer Struktur, Entstehung und ihrer Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten.
Die Ethnobotanik ist die Wissenschaft vom Studium der Pflanzen, in Bezug auf ihre Verwendung durch den Menschen: Als Nutzpflanze, als Medizin (Pflanzenheilkunde und Volksmedizin) und im Brauchtum.

  • Schwerpunkt des Vereins ist die Verbreitung von Möglichkeiten und
    Wissen hinsichtlich der Stärkung der eigenen Kraft und des Wohlbefindens für alle
    Altersbereiche.
    Dazu gehören beispielsweise das regelmäßige Aufhalten in der Natur, sowie das
    “sich selbst als Teil der natürlichen Ordnung anzuerkennen”.
  • Kristallographische und ethnobotanische Produkte Dritter zu prüfen
    oder zu beschaffen, und die daraus resultierenden Ergebnisse den Mitgliedern
    öffentlich zugänglich machen.
  • Durchführung von Maßnahmen, die zur Verbreitung und Förderung
    der Vereinsziele in einer breiten Bevölkerungsschicht dienen.

2. Menschen zu unterstützen,

  • ihren eigenen Krafthaushalt durch das Erfahren natürlicher Umgebung aufzufüllen.
  • ihre Selbstverantwortung im Bezug des Zusammenhangs zwischen dem bewussten Umgang mit der Natur und dem eigenen Krafthaushalt wahrzunehmen.
  • die Fähigkeit zu erwerben, aus dem Wissen volksüblicher Bräuche kraftgebende Zeremonien für sich selbst wahrzunehmen.
  • mit der eigenen Kraft und Aufmerksamkeit bewusst umzugehen und diese gezielt einzusetzen
  • indem der Verein fachspezifische Tagungen, Seminare und Treffen anregt.

3. Zur Verfügungsstellung von Land, Gebäuden und Räumlichkeiten sowie Werkzeugen, Baustoffen, Technologien und Informationen.

4. Förderung von Gesprächs- und Begegnungskulturen bei denen sich Menschen austauschen.

5. Selbstauflösung wegen Unnötigkeit

Im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe beabsichtigt der Verein Strukturen zu unterstützen, die den Verein langfristig unnötig machen. Auch wenn die Wissensvermittlung volksüblicher Mythologien und Naturbewusstsein praktisch ewig fortgeführt werden kann, so ist doch zu hoffen, dass eines Tages die Bewusstseinsentwicklung soweit fortgeschritten ist, dass für die weitere Fortführung und Verwirklichung der Vereinsziele der Verein als juristische Person nicht mehr gebraucht wird.
Der Verein ist weltanschaulich und parteipolitisch neutral. Es findet keine Beratung im Sinne des Rechtsberatungsgesetzes statt. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und ist nicht auf die Erzielung von Gewinnen und Überschüssen ausgerichtet. Entstehende Überschüsse werden zur Förderung des Vereinszwecks ausgegeben, sofern nicht Rücklagen gebildet werden. Überschüsse werden nicht ausgeschüttet.

§ 4 – Selbstlose Tätigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke

§ 5 – Mittelverwendung

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.
Bei Auflösen des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine ebenfalls gemeinnützige Körperschaft, die ebenfalls Wissenschaft und Forschung fördert und/oder das Umweltbewusstsein in Form von Bildung und Erziehung an Interessierte weiter gibt.

§ 6 – Verbot von Begünstigungen

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 7 – Erwerb der Mitgliedschaft

1. Vereinsmitglied kann jede natürliche und juristische Person werden. Die Aufnahme erfolgt durch Eintragung in die Mitgliederliste, nachdem der Vorstand
des Vereins dem Antrag des neuen Mitglieds zugestimmt hat.

2. Fördermitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Fördermitglieder sind nicht stimmberechtigt.

3. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Antrag, der an den Vorstand gerichtet werden soll.

4. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

5. Werden juristische Personen als Mitglieder aufgenommen, haben Sie bei Abstimmungen nur eine Stimme

§ 8 – Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste oder Austritt aus dem Verein. Die Mitgliedschaft von natürlichen Personen endet darüber hinaus mit Ihrem Tod, die von juristischen Personen mit der Beendigung Ihrer Liquidation.

2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Sofern in der Austrittserklärung kein Zeitpunkt des Austritts genannt ist, ist der Austritt sofort wirksam.

3. Sollte ein Mitglied durch sein Verhalten das Ansehen oder die Interessen des Vereins geschädigt oder gefährdet haben ist ein Ausschluss möglich. Dazu ist ein einstimmiger Vorstandsbeschluss nötig.

§ 9 – Mitgliedsbeiträge

1. Bei der Aufnahme in den Verein ist eine Aufnahmegebühr zu zahlen. Außerdem werden von den Mitgliedern Jahres- oder Monats -oder Tagesbeiträge erhoben.

2. Höhe und Fälligkeit von Aufnahmegebühren, Jahres- bzw. Monatsbeiträgen und Umlagen werden vom Vorstand festgesetzt.

3. Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Gebühren, Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

4. Gründungsmitglieder sind kostenlos im Verein und bezahlen auch keine Aufnahmegebühr.

§ 10 – Vereinsorgane

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 11 – Mitgliederversammlung

1. Der Vorstand beruft vorzugsweise alljährlich, sowie dann wenn es das Interesse des Vereins erfordert, eine Mitgliederversammlung ein. Eine Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens 3/10 der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt. Die Mitglieder sind mindestens acht Tage vorher unter Mitteilung der Tagesordnung einzuladen. Die Einladungen haben schriftlich oder elektronisch (Telefax, eMail) zu erfolgen. In der Tagesordnung müssen

  • Finanz- und Tätigkeitsbericht
  • Entlastung des Präsidiums
  • soweit erforderlich Wahlen
    vorgesehen sein. Beachtung findet § 10.

Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.

2. Die Mitglieder können sich bei der Versammlung durch ein anderes Mitglied vertreten lassen, sofern eine schriftliche Vollmacht vorliegt. Ein Mitglied kann höchstens ein Mitglied vertreten.

3. Die Versammlung der Mitglieder ist unabhängig von den erschienenen oder vertretenen Mitgliedern beschlussfähig. Die Abstimmung erfolgt durch Handzeichen. Die Leitung obliegt der Präsidentin, ihrer ersten Vorsitzenden oder einer/m Stellvertreter/in.

4. Die Beschlüsse werden vorzugsweise nach Gesprächsrunden im Konsens gefasst. Sollte kein Konsens gefunden werden, entscheidet die Stimmenmehrheit. Eine Satzungsänderung oder ein Auflösungsbeschluss wird mit mindestens 3/4 der berechtigten Stimmen gefasst.

5. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein schriftliches Protokoll anzufertigen, das vom Vorstand und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

6. Auch ohne Versammlung der Mitglieder ist ein Beschluss gültig, wenn alle Mitglieder ihre Zustimmung zu dem Beschluss schriftlich erklären (§32 Absatz 2 BGB).

§ 12 – Vorstand

1. Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus der Präsidentin der 1. Vorsitzenden und dem/der Kassierer/in. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam.
Sie haben insbesondere folgende Aufgaben: Geschäftsführung, Leitung und Verwaltung des Vereins.

2. Der Vorstand ist für die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung zuständig.

3. Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts. Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern.

Wahl und Amtsdauer des Vorstands
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Die Amtszeit des Vorstandes endet mit Übernahme des Amtes durch seinen Nachfolger im Amt. Zu Vorstandsmitgliedern können auch Nichtmitglieder des Vereins gewählt werden. Das Amt des Vorstandsmitglieds endet nicht mit Beendigung der Mitgliedschaft.

§ 13 – Kassenprüfung

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr eine/n Kassenprüfer/in.
Diese darf nicht Mitglied des Vorstands sein. Eine Wiederwahl ist zulässig.

§14 – Auflösung des Vereins

Bei Auflösung und/ oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an einen ebenfalls gemeinnützig wirkenden Verein. In diesem Fall entscheidet die Präsidentin und ihre Stellvertreterin gemeinsam.

§15 Übergangsvorschriften

1. Nach Eintragung in das Vereinsregister und in den Folgejahren sollen die nächsten ordentlichen Mitgliederversammlungen die Satzung jeweils in einer um überflüssige Übergangsvorschriften bereinigten Fassung beschließen.

2. Das erste Geschäftsjahr (§1.3) ist ein Rumpfgeschäftsjahr, das mit Unterzeichnung der Satzung durch die Gründungsmitglieder beginnt und am 31. Dezember desselben Jahres endet.

3. Soweit zulässig, ist die Haftung von für den Verein vor seiner Rechtsfähigkeit Handelnden und allen seinen Mitgliedern auf das Vermögen des Vereins begrenzt; der Vorstand soll in allen vor Eintragung des Vereins einzugehenden Rechtsbeziehungen mit Mitgliedern oder Dritten eine entsprechende Vertragsbestimmung schriftlich vereinbaren.

4. Der Vorstand hat bis zur Eintragung des Vereins die Vollmacht, die Satzung einschließlich des Namens des Vereins redaktionell zu ändern sowie mit Ausnahme des Zwecks Satzungsvorschriften den Auflagen des Registergerichts oder der Finanzbehörden anzupassen. Er hat darüber spätestens der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten und soll bereits vorab den unterzeichneten Gründungsmitgliedern die geänderte Satzung in geeigneter Weise verkünden; diese nächste Mitgliederversammlung ist für diesen Fall unter Hinweis auf die geänderten Bestimmungen einzuberufen und soll die redigierte Neufassung nachträglich formell genehmigen.

 

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